Whitley Neill Rhubarb & Ginger Gin

Crafting Spirits since 1762. Eine Menge Erfahrung und Tradition also auf die sich das Unternehmen beziehen kann. Seither werden in Liverpool fleißig Spirituosen hergestellt und mittlerweile gelangen auch immer mehr Gin-Variationen ins Sortiment. So ranken sich auf der Homepage von Whitley Neill mittlerweile 11 verschiedene Sorten Gin und 3 Sorten Wodka.

Wir kümmern uns heute um den Whitley Neill Rhubarb & Ginger Gin, welcher uns vor einigen Tagen von Whitley Neill zur Verfügung gestellt wurde. Der Gin kommt in der bekannten Flaschenform daher, hat aber in dieser Variation ein schönes prachtvolles Lila als Farbe bekommen. Das Design ist durchaus gelungen und macht Vorfreude auf den Inhalt.

Bei dem Rhubarb & Ginger Gin, kreiert von Johnny Neill, schafft er eine Hommage an seine Kindheit und die Erinnerungen, die er damit verbindet. Besuche auf der Farm seiner Großeltern und dem Rhabarber, der dort angebaut und in der Familie gern verwendet wurde. In diesem Gin wird, wie der Name schon sagt, zusätzlich Ingwer und Rhabarber verarbeitet. In seiner Heimat Großbritannien ist der Gin ein wahrer Kassenschlager und liegt voll im Trend. Wie kommt er bei uns an?

Botanicals:

Wacholder, Koriander, Orange, Zitrone, Angelikawurzel, Iriswurzel, Lakritzwurzel, Ingwerwurzel und Rhabarber

Der Geruch

Wir öffnen dann mal die schöne Flasche und gießen uns einen Schluck ins Glas. Beim ersten erschnuppern sind wir noch ziemlich verhalten. Wacholder ist kaum da und wenn doch, dann einige Meter weit entfernt beim Ausritt. Ganz vorne macht sich ein ziemlich süßer Duft in der Nase breit. Ein ganz dezente schärfe ist dabei, die wohl durch den Ingwer kommt. Rhabarber können wir so aber nicht identifizieren.

Der Geschmack

Nun zum ersten Schluck und es macht sich auch hier in Windeseile eine wahnsinnige süße bemerkbar. Dies hat uns nach dem Nosing zwar nicht überrascht aber mit einem soo süßen Geschmack hatten wir dann doch nicht gerechnet. Super süß und fast schon künstlich kommt er daher und lässt uns ein wenig an Süßstoff erinnern. Anschließend kommt auch am Gaumen eine leichte schärfe heraus, wohl dank des Ingwers. Nach einiger Zeit merkt man im Abgang auch tatsächlich einen Hauch von Zitrus Nuancen.

Tasting Fazit

Puh zu welchem Fazit kommen wir denn? Versteht uns nicht falsch. Der Gin ist mit Sicherheit keine schlechte Spirituose und hat definitiv seine Daseinsberechtigung. Unseren Geschmack trifft er aber leider nicht. Für uns ist er einfach zu künstlich und definitiv viel zu süß (und jeder, der hier ab und an mitliest, weiß, dass wir eigentlich süß mögen). Aber was pur nicht den Geschmack trifft kann man vielleicht in dem ein oder anderen Cocktail oder Longdrink als Mixer verwenden. Wir werden in der nächsten Zeit versuchen einen passenden Serve zu finden.

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Dieses Produkt ist eine kostenlose Probe und wurde uns zum testen bereitgestellt. Wir testen gerne unterschiedliche Produkte und bewerten diese nach unserem eigenen Geschmack. Wir werden weder durch die Hersteller oder etwaige dritte beeinflusst. Produkte, welche wir testen werden alle gleich behandelt.

2 Comments

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